Termine
amtl. Termine
Alle Nachrichten
amtl. Nachrichten
DAKO Geschäftsräume

Redaktion
spremberg.de

Anschrift:

DAKO datentechnik mbH
Muskauer Str. 96f
03130 Spremberg
Tel. (03563) 347 299
Fax (03563) 347 298

Geschäftszeiten:
Montag - Freitag 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Alle Nachrichten
Altstadthelden gesucht! –…
Reizvolle Modenschau im Heidemuseum…
Neue Telefonnummern für…
Keine Sprechzeit der Bereiche…
Spremberger Stadtchor des…
Straßenbau Gerberstraße/Heinrichstraße…
Mareen hat keineswegs enttäuscht…
Das Spremberger Netzwerk…
Konzert- und Partynacht -…
Hamburger Rieger übergibt…
Bläsergottesdienst mit Tauferinnerung…
Orientierungslauf der Jugendfeuerwehren…
Nutriafütterung – Appell…
Wiedereröffnung der Schwimmhalle…
BRANDENBURG-TAG 2014 begeisterte…
KIRCHLICHE NACHRICHTEN SPREMBERG…
Nutriafütterung – Appell…
Die Turmstube in der Kreuzkirche…
Offene Kreuzkirche 2014
Ausstellung über Kreuzkirchenkantor…
Presseerklärung des City…
GOTT VERHÜTE! - Das FilmFestival…
Landkreis erlässt Benutzungsverbot…
Gottesdienstordnung vom 19.…
Öffnungszeiten der Bäder…
Altstadthelden gesucht! – und gefunden: Vogelsänger würdigt Preisträger des 5. Innenstadtwettbewerbs

Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Bauminister Jörg Vogelsänger hat heute die Preisträger des 5. Innenstadtwettbewerbs ausgezeichnet. An Akteure aus Altlandsberg, Eberswalde und Spremberg werden Preisgelder von jeweils 4.000 Euro vergeben. Preisträger aus Bernau, Calau, Cottbus, Finsterwalde, Kyritz und Lübbenau erhalten je 1.750 Euro. Ein Sonderpreis von 750 Euro geht an eine Initiative aus Storkow.

Jörg Vogelsänger: „Die Brandenburger Innenstädte haben sich dank der Förderung und des großen Engagements der Menschen in den Kommunen wieder zu attraktiven Orten für Wohnen und Arbeiten, Kultur und Freizeit sowie Bildung, Handel und Gewerbe entwickelt. Mit den Innenstadtwettbewerben sollen Akteure aus verschiedenen Bereichen, mit unterschiedlichen Sicht- und Denkweisen, Kompetenzen und Fähigkeiten zur Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Innenstadt und zur Bildung neuer, strategischer Kooperationen motiviert werden. Die bisherigen Innenstadtwettbewerbe haben gezeigt, wie vielfältig die privaten und öffentlichen Initiativen und das Entwicklungspotenzial der Brandenburger Innenstädte sind.“

Das Brandenburger Bauministerium unterstützt die Kommunen mit der Bereitstellung von Fördermitteln, zum Beispiel im Rahmen der Städtebau- und Wohnraumförderung sowie der Förderung von Verkehrsprojekten und strategischen Maßnahmen.

Allein mit Unterstützung der Wohnraumförderung wurden seit 2007 mehr als 3.900 Mietwohnungen generationsgerecht modernisiert und instandgesetzt und für mehr als 6.750 Wohnungen der barrierefreie Zugang durch die Förderung des Ein- oder Anbaus von Aufzügen ermöglicht. Dafür wurden in diesem Zeitraum Fördermittel in Höhe von 163,5 Millionen Euro bereitgestellt. Darüber hinaus wurden mit einem Fördervolumen von 41 Millionen Euro mehr als 1.400 Wohneigentumsmaßnahmen unterstützt.

Seit 1991 wurden insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro Fördermittel im Rahmen der Städtebauförderung für die Städte des Landes zur Verfügung gestellt, davon 700 Millionen Euro seit 2007. Davon kam der überwiegende Teil den Innenstädten zugute.

Der Innenstadtwettbewerb 2014 setzt den Fokus auf beispielgebende Projekte bei der Bewahrung und Nutzung innerstädtischer Gebäude, die vor 1945 errichtet worden sind. Gesucht wurden sowohl konkrete Einzelvorhaben für ein oder mehrere Gebäude als auch Mobilisierungsstrategien mit Nachahmungscharakter. Gefragt waren Macher und Initiativen, die Grundstücke, die bisher brach liegen, entwickeln und Gebäude, die schon lange ungenutzt sind, sanieren wollen, die passende Nutzungsmöglichkeiten entdecken und die richtigen Nutzer für die erhaltenswerte Bausubstanz finden.

Der Wettbewerb dient dabei als Mittel und Motor zur Umsetzung von beispielgebenden Projekten und soll möglichst viele Menschen aus verschiedenen Bereichen zur aktiven Mitgestaltung der Innenstadtentwicklung motivieren.

25.000 Euro Preisgeld für die Sieger

Insgesamt wurden 64 Beiträge eingereicht.  Eine interdisziplinär besetzte Jury wertete die Wettbewerbsbeiträge aus und empfahl die Preisträger. Es werden drei Preise à 4.000 Euro, sieben Anerkennungen à 1.750 Euro sowie ein mit 750 Euro dotierter Sonderpreis vergeben. Die beispielhaften Lösungsansätze werden einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Preisträger (je 4.000 Euro)

Altlandsberg „Junge Altstadt“: Die Umgestaltung und Sanierung des Schlossgutes Altlandsberg soll mit den zukünftigen Nutzern gemeinsam erfolgen. Die Koordinierungsagentur für Kultur und Wirtschaft der Stadt Altlandsberg versteht es, junges Leben in die alte Stadt zu holen sowie junge und alte Menschen zusammenzubringen.

Eberswalde „Salomon-Goldschmidt-Quartier“: Der Bauherr und Architekt Thomas Winkelbauer hat, unterstützt durch die Stadt Eberswalde, mit dem Salomon-Goldschmidt-Quartier einen jahrelangen städtebaulichen Missstand im Umfeld der Stadtkirche beseitigt. Eine Kita, die Tagesbetreuung für Senioren und eine Seniorenwohngemeinschaft wurden im Quartier angesiedelt. Das Betreiberkonzept ermöglicht den täglichen Umgang zwischen Kindern und Senioren. Besonderer Wert wurde auch auf das energetische Konzept gelegt. Mit einem Blockheizkraftwerk wird über 50 Prozent des im Quartier verbrauchten Stroms hergestellt.

Spremberg „Sonntagsches Haus Spremberg“: Die Interessengemeinschaft SONNTAGSCHES HAUS SPREMBERG hat das Grundstück mit dem ruinösen Haus mit Sponsorengeld erworben und durch fachkompetente Eigenleistungen und Freiwilligenhilfe konzeptioniert, geplant, gesichert und ohne Fördermittel instandgesetzt. Das Haus soll künftig als Versammlungs- oder Ausstellungsgebäude genutzt werden.

Anerkennungen (je 1.750 Euro)

Bernau „Wohneigentumsbildung im denkmalgeschütztem Fachwerkhaus“: Anja und Matthias Bachmann haben sich mit ihren beiden Kindern ihren Traum vom Eigenheim erfüllt: Die Familie hat mitten in der Altstadt von Bernau ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus gekauft und unter Verwendung historischer und ökologischer Baumaterialien in überwiegender Eigenleistung saniert.

Calau „Lebendige Innenstadt Calau“ und „Das neue Schusterjungenviertel“: Die Stadt hat mit ihrem kommunalen Wohnungsunternehmen gleich zwei Projekte eingereicht. Die Cottbusser Straße, die Geschäftsstraße in der Innenstadt wurde im Rahmen eines Modellvorhabens „Shared space – gemeinsam genutzter Raum“ grundhaft ausgebaut und damit die Aufenthaltsqualität erheblich verbessert. Gleichzeitig konnte in diesem Zusammenhang der barrierefreie Zugang zu den Geschäften ermöglicht werden. Das kommunale Wohnungsunternehmen WBC hat mit seinen Investitionen in barrierefreie Wohnungen für Senioren und Familien, der Integration einer Tagespflege und der Einrichtung eines Info-Punktes mit WBC-Kundencenter die Attraktivierung des Straßenraumes flankiert.

Cottbus „Wir retten den Dicken“: Der Turmverein Cottbus e. V. hat sich gegründet nach dem der  „Spremberger Turm“ – ein echtes Wahrzeichen von Cottbus, auf Grund mangelnder Fördermittel nur noch nach Anmeldung zu besteigen war. Die Initiatoren Benjamin Andriske und Gilbert Gulben setzten auf engagierte Bürger. Eine Spendenkampagne vor Ort und auch per Internet wurde ins Leben gerufen. Turm-Patenschaften für Privatpersonen und Firmen wurden und werden immer noch angeboten. Die Spenden sollen die Finanzierung des Betriebs und den Turmdienst absichern. Die Stadt übernimmt die Betriebskosten.

Cottbus „Familienhaus Cottbus – die „kleine Stadt in der Stadt“: Das Familienhaus wurde in historischen Gebäuden, die 1895 als Ausflugsgaststätte mit großem Saal gebaut wurden und zu DDR-Zeiten als „Haus der Pioniere“ bekannt waren, errichtet. Die um- und ausgebauten Bestandsgebäude auf dem 5000 Quadratmeter großen Grundstück bieten Platz für ein Eltern-Kind-Café, eine Erziehungs- und Familienberatung, ein Kriseninterventions- und Beratungszentrum, den Kinder- und Jugendnotdienst sowie den Sitz der Geschäftsstelle des Jugendhilfe Cottbus e.V.. Außerdem gibt es zwei Wohnungen für Notfälle. Im ersten Bauabschnitt wurde im Herbst 2013 vom Jugendhilfe e.V eine Kindertagesstätte für 140 Kinder neu errichtet. Mit der Einweihung des Familienhauses konnten bisher über das Stadtgebiet verteilte soziale und kulturelle Angebote und Einrichtungen des Jugendhilfe e.V. an einem innerstädtischen Standort vereint werden. Hierfür wurden rund zwei Millionen Bundes- und Landesmitteln bewilligt.

Finsterwalde „Umbau und Sanierung des Mehrfamilienhauses Leipziger Straße 44“

Die Bauherrengemeinschaft L44 GbR bestehend aus drei Familien, haben im innerstädtischen Sanierungsgebiet auf der Rückseite des Marktplatzes ein Gebäudeensemble um- und ausgebaut. Die Revitalisierung ist ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit bestehenden Strukturen im Stadtgefüge und die baukulturelle Qualität der Sanierung. Das gesamte Bauvorhaben  wurde mit 127.000 Euro aus der Wohneigentumsförderung unterstützt.

Kyritz „Verfallsbedrohte Häuser in der Kyritzer Innenstadt“: Die in der Wettbewerbskategorie „Strategie“ mit einer Anerkennung ausgezeichnete Arbeitsgruppe „Verfallsbedrohte Häuser in der Kyritzer Innenstadt“ verbindet in vorbildlicher Weise die Nutzung des städtebaulichen Rechtsinstrumentariums mit dem anhaltenden und umfassenden Engagement aktiver Bürger.

Lübbenau „20er-Jahre Flair“ (Neugestaltung eines innerstädtisches Gasthauses): Die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH hat eine Innenstadtruine zu einer „Erlebnisgastronomie“ umgebaut. Durch die Umgestaltung eines zerfallenen innerstädtischen Hotels in ein attraktives und einzigartiges Gasthaus im 20er-Jahre-Flair wurde ein Alleinstellungsmerkmal für Lübbenau und Umgebung gefunden, das sich neben einem Café in den historischen Gebäudekomplex auf dem Kirchplatz einreiht. Diese wieder geschaffene besondere Gastlichkeit, die eine lange Tradition aufweist (schon Theodor Fontane gastierte hier im Jahr 1859) ist heute ein touristischer Anlaufpunkt.

Sonderpreis (750 Euro)

Storkow „Mutige Entscheidung!“: Ein 70 bzw. 77 Jahre altes Ehepaar hat den Mut bewiesen durch den Erwerb und die Sanierung eines Gebäudes in innerstädtischer Lage ihre Lebenssituation durch Zuzug vom Land in die Stadt zu verändern. Auch für die 85-jährige bisherige Mieterin konnte eine barrierefreie Wohnung im Erdgeschoss hergestellt werden. Die Stadtverwaltung Storkow hat das Bauvorhaben intensiv begleitet und unterstützt, beispielsweise durch das Aufzeigen von baurechtlichen Verfahrensschritten oder Informationen zu Fördermöglichkeiten.

1 2 [>] 



Suche
Mitmachen
Impressum
Terminkalender
Mitfahrzentrale
3XCMS
Home
Dieses Webprojekt wurde realisiert mit 3X CMS von 3X Software Spremberg.